Endlich Frühling! – 1.Mai am Kapellenberg

löwenzahnwiese

Unglaublich, was sich da in der letzten Woche getan hat. Alles grünt und blüht, die Natur ist geradezu explodiert.

Als wir uns gestern zu unserem Spaziergang am Kapellenberg aufmachten, begann gerade die Sonne den zähen Hochnebel zu vertreiben und im Laufe der Zeit wurde es noch richtig sonnig und warm. Der Löwenzahn taucht die Wiesen momentan in flächendeckendes Gelb, strahlt mit der Sonne um die Wette und hat die Schlüsselblumen und Veilchen fast abgelöst.

Musste man vor zwei Wochen immer noch nach Essbarem suchen, springt es einen nun überall an. Die Schlüsselblumenblüte ist nun bald vorbei und ich sammelte noch einen Vorrat für meine Teemischung.

Knoblauchsrauke, junge Löwenzahnblätter, Brennesseln, Spitzwegerich wurden heute morgen mit einer Orange und einer Birne zu einem Wildkräutersmoothie verarbeitet. Der war so unerwartet lecker, dass ich das Rezept hier gerne weitergebe:

1 Orange, 1 Birne. Ca. 10 mittelgroße junge Löwenzahnblätter und etwas die gleiche Menge Knoblauchsrauke und Brennesselpitzen. Die Brennesseln mit einem Wellholz vorbehandeln, dass sie nicht mehr brennen. 2 Blätter Spitzwegerich und nochmal etwa die gleiche Menge Salatblätter wie Wildkräuter obendrauf. 1 kleines Glas Apfelsaft und 1  kleines Glas Wasser. Im Mixer pürieren. Schmeckt sehr fruchtig.

Je nach Geschmack und Gewöhnung kann man den Wildkräuteranteil natürlich auch erhöhen.

Wenn man Wildkräuter nicht gewohnt ist, sollte man am Anfang aber eher etwas vorsichtiger sein. Je nach Zustand des Verdauungsapparats kann es sonst am Anfang auch mal zu Bauchschmerzen kommen. Vor allem, wenn man Wildkräuter roh verwendet.