Das Coronavirus – Möglichkeiten der Naturheilkunde

Coronavirus

Das Coronavirus: Harmlos oder gefährlich, ein kleiner Schnupfen oder doch etwas mehr? Staatlich verordnete Maßnahmen sinnvoll oder völlig überzogen? Auch nicht schlimmer als die saisonale Grippe?

Es geht hoch her – in den sozialen und offiziellen Medien. Jeder hat eine Meinung. Aber ich glaube, was wir uns bewusst sein müssen: bisher ist so gut wie alles eine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit. Die wissen wir vielleicht am Ende. Zahlen sind in jeder Richtung mit Vorsicht zu genießen und die Gleichung hat noch zu viele Unbekannte.

Wie viele sind wirklich infiziert? Wie viel Prozent müssen behandelt werden? Wie viele sterben? Keiner weiß es wirklich.

Bisherige offizielle Zahlen geben an, dass für etwa 80% der Erkrankten die Infektion eher mild verläuft, aber immerhin bis zu 20% sollen irgendwann im Krankenhaus landen, etwa 5% intensivmedizinische Betreuung. Ob diese Zahlen stimmen, kann im Moment auch niemand sagen. Es wird inzwischen auch vermutet, dass die tatsächlichen Infektionen um bis zu 10 Mal höher liegen, als die offiziell gemeldeten Fälle. Das hieße natürlich, dass das Risiko für einen schweren Verlauf wesentlich sinken würde.

Andererseits sehen wir bereits jetzt extreme Zustände in Italien und dem Elsaß (auch hier können nicht mehr alle beatmet werden, die es bräuchten), Spanien ist ebenfalls auf dem Weg dorthin, New York ist ebenfalls schon in einer prekären Situation – die Gesundheitssysteme kommen an ihre Belastungsgrenze oder sind bereits darüber. China hat in Wuhan in kürzester Zeit 2 neue Krankenhäuser gebaut und Personal von überall aus dem Land dorthin beordert. Das funktioniert in einer Diktatur – hier nicht.

Das heißt für mich rein logisch: Über die relativen Zahlen kann man ewig diskutieren ohne zu einem wirklichen Ergebnis zu kommen: weil wir es einfach nicht wissen! – Aber die absoluten Zahlen reichen möglicherweise aus, um uns in Schwierigkeiten zu bringen.

Das hieße dann eben, dass mehr Menschen sterben müssen, etwa doppelt bis dreifach so viele waren es in China in Wuhan, im Zentrum des Orkans, weil sie keine Hilfe mehr bekommen können – aus Kapazitätsmangel. Dass das vorwiegend Alte und Vorerkrankte sind, ist für mich ein Argument, das mir das Herz bricht und ich so nicht so einfach akzeptieren kann. Es ist ein grausamer Tod langsam zu ersticken, ob jung und gesund, oder alt und krank. Vor allem, wenn wir es verhindern könnten, in dem wir versuchen die Kurve abzuflachen.

Das Problem mit dem Coronavirus ist, dass es für die meisten vielleicht kein großes Problem darstellt, aber sich sehr schnell ausbreitet und es dann lokal zu viele Fälle gibt, die behandlungsbedürftig sind. Da das Virus „neu“ ist, trifft es auf keinerlei Immunität in der Bevölkerung, wie zum Beispiel die jährliche Influenza. Praktisch jeder, auf den es trifft, infiziert sich und trägt es, selbst wenn er nicht viel davon merkt weiter. Eine gewisse Rate von Immunität in der Bevölkerung wirkt wie eine Feuerschneise in einem Wald, die die Ausbreitung des Feuers hemmt. Im Fall von Corona, gibt es keine Feuerschneisen, sondern nur ein großes, zusammenhängendes Waldgebiet. Was wir im Rahmen der jährlichen Influenza in einem Zeitraum von vielleicht einem halben Jahr erleben, spielt sich hier in wenigen Wochen ab. Das ist das Hauptproblem, das ich sehe. Ebenso wie die doch vielen Fälle die klinisch behandelt werden müssen, die Beatmung brauchen. Von diesen überleben die meisten, aber ohne Behandlung wären sie gestorben. Deshalb geht es nicht nur um die Zahlen derer, die prozentual sterben, sondern vor allem um den Prozentsatz derer, deren Versorgung im Krankenhaus wir sicherstellen müssen, damit sie überleben dürfen.

Deshalb glaube ich persönlich schon, dass es richtig ist zu versuchen die Ausbreitung zu bremsen. Wenn wir das nicht tun, könnte bei der erwarteten exponentiellen Infektionsrate ab Ende April, eine Versorgung der schwer Erkrankten, aufgrund von Kapazitätsmängeln in den Krankenhäusern auch in Deutschland, nicht mehr möglich sein. Menschen würden sterben, weil zu viele auf einmal krank sind. Und auch für sonstige Notfälle würde kein Platz mehr sein.

Ein sehr guter Artikel in der Süddeutschen Zeitung erklärt nochmal etwas ausführlicher und sehr anschaulich, warum es wichtig ist die Ausbreitung zumindest zu bremsen:

https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wissen/coronavirus-die-wucht-der-grossen-zahl-e575082/?fbclid=IwAR15eM0j1sr1aNmtQwt-1Aep8mtWccQz1fBcR5YKVJfRRDh7k6fRUX0dl7A

Aber wichtiger als Gräben aufzureißen, während wir uns stundenlang Meinungen um den Kopf hauen, von denen letztlich keiner weiß, ob sie stimmen, ist sich zu überlegen, was man tun möchte und ob man meint etwas tun zu müssen. Für den Körper, oder anderweitig.

Ich fühle mich vor allem in der Heilkunde halbwegs kompetent, und deshalb habe ich hier für Euch einiges zusammengetragen. Phytotherapie und orthomolekulare Medizin haben viel zu bieten, vor allem, wenn man bedenkt, dass es kaum wirksame allopathische Medikamente gegen Viren gibt und hauptsächlich symptomatisch behandelt wird.

Vielleicht wird es auch in Deutschland irgendwann wichtig zu wissen, wie man sich selbst helfen, kann, wenn das Gesundheitssystem an seine Grenzen kommt. Vielleicht seid ihr noch jung und gesund und macht euch wenig Sorgen, aber was ist mit euren Eltern, Großeltern und Freunden oder Bekannten, die an einer Vorerkrankung leiden?

Es kann nicht schaden vorbereitet zu sein. Es kann nicht schaden zu wissen, wie dieses Virus tickt und was wichtig ist, wenn man besonders gefährdete Personen schützen möchte.

Hier ist das pdf: Corona.pdf

Wichtig! Ich bin kein Arzt oder Heilpraktiker. Was ich hier schreibe, ist auch größtenteils nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ich habe es aus verschiedenen Quellen, die jeweils genannt sind, zusammengetragen. Ich kann und darf euch auch hier keine Behandlung vorschlagen. Dies alles sind nur Möglichkeiten und Ideen, die ihr selbstverantwortlich anwenden könnt, wenn ihr sie sinnvoll findet. Wenn ihr ernsthaft krank seid, solltet ihr außerdem einen Arzt aufsuchen.